Das Logo der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel. Hinter dem Wort vitos stehen zwei farbige Punkte in grün und blau.
 
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Auf StationDie OperationEntlassung Imagefilm
  
  
Die Operation
 
Das Bild zeigt eine junge, gesunde Frau mit schwarzen, aufgesteckten Haaren. Sie streicht sich mit ihrer rechten Hand über die rechte Seite ihres Halses.
  
    
vor der Operationnach der Operation
  
      
   

Vor der Operation

Begrüßung
Auf Ihrer Station angekommen, begrüßt Sie das Pflegepersonal, zeigt Ihnen Ihr Zimmer und erklärt Ihnen, wie sich Ihr erster Tag gestaltet. Sollten Sie operiert werden, erhalten Sie schon jetzt einige schriftliche Informationen, so z. B. zur bevorstehenden Narkose.

Routine-Untersuchungen müssen sein
Vor jedem operativen Eingriff werden Routine-Untersuchungen durchgeführt wie z.B. EKG, Röntgen, Blutabnahme sowie Blutdruck- und Temperaturmessung.

Darüber sollten Sie sprechen
Wir bitten Sie, mit Ihrem Arzt über weitere Erkrankungen (z. B. auch Allergien) und über Medikamente, die Sie dauerhaft oder aktuell einnehmen, zu sprechen. Diese Informationen sind für die weitere Behandlung, die Verabreichung notwendiger Medikamente und insbesondere bei einem operativen Eingriff wichtig, um Wechselwirkungen und Unverträglichkeiten zu vermeiden.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt auch mit, ob Sie das erste Mal in einer Klinik sind oder das erste Mal operiert werden und ob Sie Angst haben. Ärzte und Pflegepersonal können sich dann besser auf Ihre psychische Situation einstellen.

Patientenaufklärung: Ihr gutes Recht

Was wird passieren?
Vor jeder Operation unterhält sich der für Sie zuständige Arzt mit Ihnen über Notwendigkeit, Art, Ablauf und auch über die Risiken des bevorstehenden Eingriffs. Er wird Sie ausführlich aufklären. Wenn Sie Fachausdrücke nicht verstehen oder sich die besprochenen Maßnahmen nicht genau vorstellen können, dann scheuen Sie sich nicht, nachzufragen. Wir möchten, dass Sie sich gut informiert fühlen, bevor Sie die Einwilligung unterschreiben.

Vollnarkose oder Teilnarkose?
Auch Ihr Narkosearzt wird vor Ihrer Operation mit Ihnen ein Gespräch führen, um die für Sie bei der vorgesehenen Operation beste und schonendste Narkoseform festzulegen. Am häufigsten werden in der Orthopädie Teilnarkosen angewendet. Dabei werden diejenigen Nerven betäubt, die das Operationsgebiet versorgen. Die oft vorhandene Angst, dass man bei einer Teilnarkose „alles mitkriegt“ ist unberechtigt. Auch bei einer Teilnarkose brauchen Sie vom Operations-Geschehen nichts zu merken. Kommt eine Vollnarkose in Frage, so ist diese heutzutage aufgrund neuer Narkosegase und weiterentwickelter Medikamente unproblematischer als in früheren Jahren.

Am Abend vorher
Bereits am Vorabend werden Sie auf den Operationstag vorbereitet. Wenn Sie aufgeregt sind, erhalten Sie ein Beruhigungsmittel, damit Sie durchschlafen. Bei größeren Operationen im unteren Körperbereich werden bei Bedarf abführende Mittel gegeben, damit es während der Operation nicht zur unkontrollierten Darmentleerung kommt.

Nach der Operation

Keine Angst vor Schläuchen und Flaschen
Sie werden nach einem operativen Eingriff zunächst auf der Wachstation versorgt und dort einige Stunden, evtl. auch eine Nacht, verbringen. Diese Vorsichtsmaßnahme dient Ihrer Sicherheit. Denn hier werden alle lebenswichtigen Funktionen wie Kreislauf, Atmung und Körpertemperatur kontrolliert und stabilisiert.

Zu diesen Maßnahmen gehören u. a. die Gabe von Infusionen, die Verabreichung von Medikamenten und die Überprüfung von angelegten Kathetern. Das bekannte Bild von Schläuchen und Flaschen ist also kein Grund zur Besorgnis. Auf der Wachstation arbeiten Anästhesist, Orthopäde und Internist sowie Pflegekraft Hand in Hand.

Schmerzen müssen nicht sein
Bei einer Teilbetäubung ist der Patient im Gegensatz zu einer Vollnarkose nach der Operation länger schmerzfrei. Danach werden die Schmerzmittel – zunächst vom Narkosearzt, später vom Stationsarzt - so dosiert, dass Sie sich entspannt von der Operation erholen können.

Lästig aber wichtig: Anti-Thrombosestrümpfe
Durch eine Verlangsamung des Blutstroms, die Änderung der Blut-Zusammensetzung und eine Veränderung an der Gefäßwand kann immer eine Thrombose entstehen. Deshalb erhalten Sie täglich eine kleine „Blutverdünnungs-Spritze“ und müssen, bis Sie wieder voll beweglich und aktiv sind, Anti-Thrombosestrümpfe tragen.

So schnell wie möglich die Füße vors Bett
Deshalb sollten Sie so rasch wie möglich „auf die Beine kommen“. Aber bitte nicht alleine! Unternehmen sie die ersten Steh- und Gehversuche nur in Begleitung des Pflegepersonals.

Krankengymnastik und Bewegungstraining
Sehr schnell nach Ihrer Operation kommen auch unsere Fachkräfte der Krankengymnastik und Physikalischen Therapie auf Sie zu, um Ihre Beweglichkeit wieder herzustellen, zu stabilisieren und zu fördern. Diese krankengymnastische Behandlung fördert nicht nur Ihre Mobilität, sondern unterstützt überdies Ihren Kreislauf und Ihren Heilungsprozess insgesamt. Trainiert wird zunächst auf Ihrer Station, später dann auch in der Turnhalle, in der medizinischen Trainingstherapie und im Bewegungsbad.

Auch am Wochenende finden notwendige physikalische Therapie-Maßnahmen statt.