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Das schwarz-weiße Bild zeigt ein Kindergesicht, liegend, im Profil, die Augen geschlossen.
  
    
  
      
   

Der Fachbereich Anästhesie und Intensivmedizin ist eine selbständige Abteilung. Das Team unserer Anästhesieabteilung besteht aus 5 Ärzten, 5 Narkosepflegern und 11 Pflegekräften auf der Intensiv-Überwachungsstation.

Zu den Aufgaben des Teams gehören die Führung und die Überwachung der Narkosen, die prä-, intra- und postoperative Versorgung der Patienten auf der Intensiv-Überwachungsstation und die postoperative Schmerztherapie.

Die Patienten erhalten von der Klinik vor der Operation ein Informationsblatt zum Thema Narkose und können bei einem Gespräch mit dem Narkosearzt vor der Operation weitere Informationen erlangen. Wir sind für die Durchführung moderner Anästhesieverfahren ausgebildet und ausgestattet. Regionalanästhesien und Vollnarkosen werden je nach Bedarf durchgeführt, wobei wir in vielen Fällen gemeinsam mit dem Patienten die Durchführung von Regionalanästhesien befürworten.

Regionalanästhesie bedeutet, dass die Nerven, die das Operationsgebiet versorgen, an einer möglichst einfach erreichbaren Stelle durch geeignete Medikamente vorübergehend blockiert werden. Ganz ähnlich kennen dies die meisten Patienten vom Zahnarztbesuch.

Dabei erhält der Patient je nach Wunsch zusätzlich Schlaf- und Beruhigungsmittel und wird in diesem Fall die Operation weitgehend "verschlafen".

Die Patienten sind so nach der Operation in kürzerer Zeit wieder kooperationsfähig. Außerdem hält die Schmerzfreiheit nach der Operation zunächst an.

Vollnarkose bedeutet im Prinzip, dass durch die Einwirkung von Medikamenten der Zustand eines Komas herbeigeführt wird, welcher unter anderem mit Schmerzfreiheit und Atemstillstand verbunden ist. Daraus folgt unter anderem, dass Patienten in Vollnarkose mit Hilfe eines Beatmungsgerätes beatmet werden müssen.

Bestimmte Operationen können nur in Vollnarkose durchgeführt werden. Die Art des zur Operation geeigneten Narkoseverfahrens wird im Rahmen des Aufklärungsgespräches festgelegt.

Das Bild zeigt ein medizinisches Überwachungsgerät.

Die intra- und unmittelbare postoperative Überwachung der Patienten beinhaltet alles, was notwendig ist, um die lebenswichtigen Funktionen des Patienten zu kontrollieren und evtl. Maßnahmen zur Stabilisierung zu treffen. Dazu gehören die Gaben von Medikamenten, Infusionen, Transfusionen, die Überwachung von kleinen Kathetern, die an verschiedene Nerven gelegt werden und über die eine weitgehende Schmerzausschaltung nach Operationen möglich ist.

Nach größeren Operationen oder bei gravierenden Begleiterkrankungen bleiben die Patienten nach der Operation meist über Nacht, evtl. auch länger, auf unserer Intensiv-Überwachungsstation. Wir sammeln das patienteneigene Blut während und nach größeren Operationen und haben die Möglichkeit, dieses Blut innerhalb von sechs Stunden aufzubereiten und dem frisch operierten Patienten in hoher Qualität zu retransfundieren. Dadurch konnten wir die Anzahl der Transfusionen von Fremdblutkonserven wesentlich verringern.

Für größere Operationen können sich die Patienten rechtzeitig vor der Operation eigenes Blut abnehmen lassen. Die Eigenblutspende wird in Kooperation mit dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführt. Dem Patienten wird eigenes Blut bis zu sechs Wochen vor dem Aufnahmetermin zur Operation beim Blutspendedienst des DRK in Kassel abgenommen, dort im Labor untersucht und schließlich rechtzeitig zum OP-Termin zur Verfügung gestellt. Im Zusammenhang mit der Operation wird dieses patienteneigene Blut dann bei Bedarf transfundiert.

Das Bild zeigt einen Pfleger der sich um seine Patientin kümmert.

Die Abteilung ist mit allen Geräten, die eine derartige moderne Station braucht, ausgerüstet. Anästhesist, Orthopäde und Internist arbeiten auf der Intensiv-Überwachungsstation im Team zusammen. An den Wochenenden ist ein Bereitschaftsdienst für die auf die Stationen verlegten Patienten zuständig, welcher mit dem diensthabenden Anästhesisten zusammenarbeitet.